Pressemitteilung // 04.02.15: Matinee “Drei Streifen Tanz”

Am Sonntag, 8. Januar 2015, 11.15 Uhr, führen Ballettdirektor Xin Peng Wang, Choreograph Jiřί Bubenίček, Bühnenbildner Otto Bubenίček, Kostümbildnerin Elsa Pavanel sowie Ballettmanager Tobias Ehinger in die Choreographien des Ballettabends „Drei Streifen: Tanz“ ein. Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Dortmund werden Beispiele aus den drei Teilen „Closer“, „Little Monster“ und „The Piano“ vorstellen. Moderieren wird die Matinee, die im Ballettzentrum, Florianstraße 2, 44139 Dortmund stattfindet, Ballettdramaturg Christian Baier.
Wieder ist es Ballettdirektor Xin Peng Wang gelungen, international renommierte Künstler für Dortmund zu gewinnen und dem hiesigen Publikum unterschiedlichste tänzerische Handschriften zu präsentieren.
Eröffnet wird „Drei Streifen: Tanz“ mit der bereits 2009 in Dortmund erarbeiteten Kreation „Closer“ zu „Mad Rush“ von Philip Glass – live begleitet am Konzertflügel. Benjamin Millepied entwirft die Liebesgeschichte eines Paares, das sich findet, entzweit und immer wieder begegnet.
Mit den drei Duetten von „Little Monster“ gewährt Demis Volpi Einblicke in das facettenreiche Schaffen und die choreographische Entwicklung des Künstlers.
„Love Me Tender“, “I Want You, I Need You, I Love You“ und „Are You Lonesome Tonight“ – drei Songs von Elvis Presley erzählen in Little Monsters (2011) eine Liebesgeschichte von der ersten Begegnung über ekstatische Leidenschaft bis zu Trennung und Verzweiflung.
Das zweite Duett „Private Light“ (UA 2011 American Ballet Theatres in New York) wird von Gitarrenklängen von Carlo Domeniconi und Heitor Villa Lobos grundiert, dessen hoher technischer Anspruch mit der Virtuosität der Musik korrespondiert.
Die dritte Choreographie „Ebony Concert“ wurde speziell für diesen Abend in Dortmund geschaffen. 1945 schrieb Igor Strawinsky eine Hommage an den Sound der Swing Ära. Demis Volpis Kreation ist allein von der Musik inspiriert.
„The Piano“ wird am Theater Dortmund uraufgeführt. Den Atmosphären der Handlung entsprechend haben Jiri und Otto Bubenicek dazu eine Musikcollage zusammengestellt, die von Michal Nyman (Orginal Soundtrack des Filmes) über Charles Ives und Dmitri Schostakowitsch bis hin zu traditioneller Musik der Maori reicht. „The Piano“ ist die Geschichte der jungen Schottin Ada, die Mitte des 19. Jahrhunderts zusammen mit ihrer kleinen Tochter nach Neuseeland kommt, um dort die arrangierte Ehe mit einem ihr völlig unbekannten Mann einzugehen. Ada ist seit ihrer Geburt stumm. Lediglich mittels Taubstummensprache kann sie kommunizieren, doch diese versteht niemand in der Halbwildnis Neuseelands. Ihr Klavier ist für sie die einzige Möglichkeit, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

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