“Drei Farben: Tanz” kommt ins Opernhaus zurück

“Drei Farben: Tanz” kommt ins Opernhaus zurück

„Die Welt des Tanzes schillert vielfältig und facettenreich“, meint Dortmunds Ballettdirektor Xin Peng Wang. „Wohin man schaut, überall neue Perspektiven.“ Drei Farben hat er aus der Palette der zeitgenössischen wie zeitgemäßen Bewegungskunst ausgewählt und zu einem Abend zwischen Bravour und Poesie verschmolzen. Drei Sichtweisen auf die Ausdruckskraft der Bewegung, der Regung, der Rührung und Berührung. Douglas Lee, Startänzer des Stuttgarter Ballett, entführt in eine geheimnisvolle Welt von Bezügen und Verweisen. Faszinierend ist seine Zeichensprache. Codiert ist jeder Schritt. Kassiber über die Lebensbedingungen des Menschen. Hier. Heute. Drei Handschriften der Brillanz und Virtuosität. William Forsythe, der Doyen des modernen Tanzes, schleift die Grenze zwischen Außen- und Innenwelt und treibt ein Verwirrspiel mit Tänzern und Publikum gleichermaßen. Und schließlich Alexander Eckman, ein lustvoller Querdenker, der mit seiner mehrfach preisgekrönten Kreation „Cacti“ die Tanzwelt aus ihrer Umlaufbahn schnipst und sie in den Kosmos des Aberwitzes entsendet.

Der rasante Ballettabend wurde nach seiner Premiere aber nicht nur zum Dortmunder Publikumsliebling, sondern sorgte auch international für Aufsehen. Im Mai 2014 war das Ballett Dortmund auf das renommierte Rudolf Nureyev Festival nach Russland eingeladen, genauer: nach Kazan, ins Tatarische Nationaltheater.

Einige Impressionen (bitte klicken Sie auf die Bilder für eine größere Ansicht):

Tempel aller Religionen

Tempel aller Religionen

 

Das Nationaltheater von außen

Das Nationaltheater von außen

 

Der Zuschauerraum

Der Zuschauerraum

 

Technische Einrichtung auf der Bühne

Technische Einrichtung auf der Bühne

 

Tänzer auf Entdeckungsreise

Tänzer auf Entdeckungsreise

 

Kurze Pause während der Bühnenprobe: Denise Chiarioni, Nicolas Robillard und Howard Quintero

Kurze Pause während der Bühnenprobe: Denise Chiarioni, Nicolas Robillard und Howard Quintero

 

This article was written by
Tobias Ehinger

Tobias Ehinger ist seit der Spielzeit 2004/2005 Manager des Ballett Dortmund. Er studierte an der John Cranko Akademie Stuttgart, an der Hochschule in Mannheim, an der Académie de la Danse Classique Monte Carlo und am Tanzkonservatorium Prag. Während seiner künstlerischen Laufbahn als Tänzer und Assistent, die ihn über Stuttgart, London und Essen nach Dortmund führte, arbeitete er mit bedeutenden Künstlern wie Hans van Manen, Heinz Spoerli, Mauro Bigonzetti, Benjamin Millepied, Jean-Christophe Maillot, Christian Spuck, William Forsythe, Alexander Ekman und Edward Liang zusammen.

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