Pressemitteilung // 13.02.2017: Matinee zu KONTRASTE

Pressemitteilung // 13.02.2017: Matinee zu KONTRASTE

Am Sonntag, 19. Februar 2017, um 11.15 Uhr führen Christian Baier, Chefdramaturg des Ballett Dortmund, und Tobias Ehinger, Ballettmanager, in die Choreografie des Balletts KONTRASTE – INGER I SIEGAL I CLUG ein. Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Dortmund werden Beispiele der Choreografie von Johan Inger, Richard Siegal und Edward Clug vorstellen. Die Matinee findet im Ballettzentrum, Florianstraße 2, 44139 Dortmund statt.
KONTRASTE ist der Titel der neuen Produktion des Ballett Dortmund. Dieser Abend konfrontiert drei außergewöhnliche künstlerische Statements miteinander und zeigt Tanz auf Augenhöhe mit unserer Zeit.
RAIN DOGS ist eine Metapher für den Ausgangspunkt einer Welt, in der Choreograph Johan Inger zur Musik von Tom Waits Beziehungen, Identitäten und Geschlechter erforscht. Johan Inger wurde 1967 in Stockholm geboren und erhielt seine Ausbildung an der Königlich Schwedischen Ballettschule und der National Ballet School in Toronto, Kanada. Seine künstlerische Laufbahn begann er 1985 im Ensemble des Königlich Schwedischen Balletts.
In UNITXT sucht Choreograph Richard Siegal mit Künstlern verschiedener Disziplinen neue, zeitgemäße Tanzwege. Bereits 2005 gründete er in Berlin und Paris „The Bakery“, eine Plattform, die es Tänzern, Musikern, bildenden Künstlern, Architekten und Entwicklern von Software ermöglicht, in kreativem Austausch gemeinsame Projekte zu entwickeln.
Zu UNITXT, einer Auftragsarbeit des Bayerischen Staatsballetts, regte ihn das Buch „The Silence and the Noise“ von Nate Silver an. Es war eine Erweiterung seiner anhaltenden Faszination für das Thema Voraussage, wie es von Futuristen wie Alvin Toffler oder jüngst Nassim Taleb beschrieben wird.
Dem Ballett Dortmund ist es gelungen, den international renommierten Choreographen und Direktor des Slowenischen Nationalballetts Maribor Edward Clug als Gast zu gewinnen. Mit seiner Choreographie HORA präsentiert er eine Uraufführung, die folkloristische Kreis- und Rundtänze des Balkanraumes zu einer einzigartigen Choreographie verbindet. Der Kreistanz hatte im Balkanraum während der mehr als 500 Jahre dauernden Besetzung durch das osmanische Reich eine wichtige gesellschaftspolitische Bedeutung und identitätsstiftende Funktion. In Rumänien, Edward Clugs Geburtsland, wird die „Hora“ an Hochzeiten und großen Volksfesten getanzt. In einem großen geschlossenen Kreis vereint der Tanz alle Menschen, ungeachtet ihrer gesellschaftlichen Stellung.

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Alexander Kalouti

Alexander Kalouti studierte Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und absolvierte nach seinem Abschluss einen Master of Arts im Bereich Theaterwissenschaften am King´s College London und der Royal Academy of Dramatic Art. Es folgten Engagements am Staatstheater Oldenburg, Staatstheater Kassel sowie Theater Ingolstadt. Zur bayerischen Landtagswahl 2008 managte er den Wahlkampf der FDP und wurde nach dem Einzug der bayerischen Liberalen in die Staatsregierung, Persönlicher Referent des Wirtschaftsministers. 2011 wechselte er in den Planungsstab der FDP Bundestagsfraktion, wo er die Fraktionsführung zu Themen der Außen-, Sicherheits- und Europapolitik beriet.

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