Worum geht’s in GULLIVERS REISE? – Eine Inhaltsangabe für Kinder

Worum geht’s in GULLIVERS REISE? – Eine Inhaltsangabe für Kinder

Der Junge Gulliver hätte nie gedacht, dass er was Besonderes ist. Mit seinem Vater, der ein Matrose ist, fährt er mit einem großen Schiff zur See. Doch in einem furchtbaren Sturm geht das Schiff unter. Gulliver wird gerettet, weil ihn eine große Welle an den Strand einer Insel spült.

Auf dieser Insel löst der bewusstlose Gulliver große Aufregung aus. Die Einwohner dieser Insel nämlich sind sehr klein, kaum größer als ein Finger von Gulliver. Weil sie nicht wissen, ob der Riese Gulliver gut oder böse ist, machen sie einen Test: Das Mädchen Vaniliput klettert in Gullivers Mund. Als er sie nicht verschluckt, sondern in hohem Bogen wieder ausspuckt, wissen sie, dass der Riese ihnen nichts tun will.

Gulliver wacht auf und sieht sich auf der Insel um. Er erfährt, dass sie Liliput heißt und die Liliputaner keine Ahnung haben, dass es auf der Welt noch größere Menschen gibt als sie. Außerdem haben sie ein großes Problem: Mit den Menschen von der Nachbarinsel Blefuscu streiten sie sich seit langer Zeit darüber, ob man das Frühstücksei an der spitzen oder an der flachen Seite aufschlägt. Der Streit ist so heftig, dass es deswegen sogar Krieg gibt. Als die Flotte von Blefuscu Liliput angreift, nimmt Gulliver die kleinen Schiffe und zieht sie zurück ins Meer. Dadurch rettet er Liliput und wird als Held gefeiert.

Nun hat der tückische Großadmiral Skyresch nichts mehr zu tun, denn der Krieg ist erst einmal vorbei. Er ist böse auf Gulliver und will ihm schaden. Da macht Gulliver einen Fehler: Im Königspalast bricht ein Feuer aus, aber die Feuerwehr kann nicht helfen, weil sie Gulliver ihr ganzes Wasser zu trinken gegeben hat. Gulliver hat die Idee, das Feuer mit dem Inhalt seiner Blase zu löschen. Das klappt zwar, aber die Liliputaner sind sehr wütend. Der Riese hat auf den Palast gepisst! Das finden sie respektlos und ekeln sich furchtbar, weil der Palast jetzt scheußlich riecht. Auf Drängen von Skyresch verurteilt der König von Liliput Gulliver zum Tod, obwohl er ihn eigentlich gerne mag.

Gulliver soll hingerichtet werden und hat große Angst. Aber im letzten Moment wird er gerettet. Die Flotte von Blefuscu kommt ihn zur Hilfe, denn die Blefuscudier sind dankbar, dass er ihre Schiffe nur aufs Meer gezogen und nicht zerstört hat. Mithilfe der Blefuscudier verlässt Gulliver die Insel Liliput. Am liebsten würde er seine Freundin Vaniliput mitnehmen, aber die hat in Liliput noch Wichtiges zu tun. Sie hat Hühner gezüchtet, die runde Eier legen können. Vielleicht kann so der ewige Streit zwischen Liliput und Blefuscu endlich beendet werden.

Figurinen von Tajana Ivschina

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Georg Holzer

Hier sieht man ihn an des Dramaturgen Lieblingsplatz: dem Schreibtisch. Georg Holzer ist mit seiner umfassenden Bildung, seinen klugen Ideen und seinen Formulierungskünsten so etwas wie der „Think Tank“ der Oper Dortmund. Wer einmal eine seiner übrigens brillanten Einführungen gehört hat, weiß: Georg Holzer kommt aus Bayern. Studiert hat er dann aber in Berlin, Poitiers und Florenz, bis er als Dramaturgie- und Regieassistent sein erstes Theaterengagement an den traditionsreichen Münchner Kammerspielen antrat. Heute ist er Chefdramaturg der Oper Dortmund. Überdies ist er auch ein gefragter Übersetzer, nicht nur der Übertitel der Oper Dortmund, sondern auch diverser Theaterstücke und insbesondere französischer Lyrik. Den nötigen Ausgleich zu so viel Kopfarbeit findet er bei ausgedehnten Jogging-Runden durch Dortmunds Parks.

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